Zitate
Wenn man Intelligenz als die Fähigkeit definiert, neue Dinge zu lernen und Lösungen für Probleme zu finden, die das erste Mal auftauchen – wer ist dann intelligenter als das Kind? (Michel Tournier)
Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer! (Saint-Exupery, franz. Schriftsteller, 1900-1944)
Nur wenige Führungskräfte sehen ein, daß sie letztendlich nur eine Person führen müssen. Diese Person sind sie selbst. (Peter F. Drucker, amerikan. Managementprofessor)
Wir sehen die Dinge nicht wie SIE sind sonder wie WIR sind. (H.M. Tomlinson)
Jeder würde sein eigenes Leben gleich viel schöner finden, wenn er aufhörte, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen. (Henry Fonda, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, 1905-1982)
Blicke in dein Inneres! Da drinnen ist eine Quelle des Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, solange du nicht aufhörst nachzugraben. (Marc Aurel, römischer Kaiser, 121-180)
Bleib ruhig: In hundert Jahren ist alles vorbei. (Ralph Waldo Emerson, amerikan. Philosoph, 1803-1882)
Das köstlichste Gut, das ein vernünftiger Mensch besitzt, ist seine freie Zeit. (Paul Ernst, 1866 – 1933)
Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen, die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen. (Albert Einstein)
Nichts in der Welt ist unbedeutend. (Friedrich von Schiller)
Niemand irrt nur für sich allein, sondern er ist auch Ursache und Urheber fremden Irrtums. (Seneca)
Unsere Erfahrung beruht eher auf verlorenen Illusionen denn auf erworbener Weisheit. (Joseph Roux)
Ohne Tat bleibt der schönste Gedanke blaß. (Mahatma Gandhi)
Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind die, die bei sich selbst anfangen. (George Bernard Shaw)
Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus. (H. G. Wells)
Der Reichtum gleicht dem Seewasser. Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte. (Berthold Auerbach, dt. Schriftsteller, 1812-1882)
Das Leben ist eine Tragödie für die, die fühlen, und eine Komödie für die, die denken. (Jean de la Bruyére, frz. Schriftsteller, 1645-1696)
Ein freier Mensch ist einer, der sich wenigstens seiner Unfreiheit bewußt geworden ist. (Gabriel Laub, tschechischer Schriftst. u. Satiriker, *1928)
Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden. (Gabriel Laub, tschechischer Schriftst. u. Satiriker, *1928)
Wenn man etwas recht gründlich haßt, ohne zu wissen warum, so kann man überzeugt sein, daß man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat. (Friedrich Hebbel, deutscher Dichter, 1813-1863)
Glauben und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage: in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere. (A. Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf. (Theodor Fontane, dt. Schriftsteller, 1819-1863)
Das Verhängnis unserer Kultur ist, daß sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig. (Albert Schweizer, dt. Theologe, Mediziner u. Phil., 1875-1965)
Erfahrung ist ein ausgezeichneter Lehrer, aber dessen Honorare sind hoch! (Carrie ten Boom)
Es ist besser, für etwas zu kämpfen, als gegen etwas. (Amos Bronson Alcott, amerikan. Pädagoge u. Phil., 1799-1888)
Denken ist schwer, darum urteilen die meisten. (Carl Gustav Jung, schweizer. Psychoanalytiker, 1875-1961)
Wer sich in der Diskussion auf eine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächnis. (Leonardo da Vinci, italien. Universalgenie, 1452-1519)
Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft. (John Locke, engl. Philosoph, 1632-1704)
Nur Kinder, Narren und sehr alte Leute können es sich leisten, immer die Wahrheit zu sagen. (Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
Wir neigen dazu, Unbekannten zu glauben, weil sie uns noch nie betrogen haben. (Samuel Johnson)
So mißtrauisch wir auch gegen die Aufrichtigkeit derer sein mögen, die mit uns sprechen, so glauben wir doch stets, daß sie gegen uns wahrer sind als gegen andere. (François VI. Duc de La Rochefoucauld)
Wer recht erkennen will, muß zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben. (Aristoteles, Metaphysik)
Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verbleiben. (Anton Bruckner)
Ein ruhiges Wort zu einem klugen Menschen ist besser, als ein Jahr lang einem Narren zuzureden. (N. Gordon)
Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat. (Epiktet)
Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. (Matthias Claudius)
Bildung heute erfordert vor allem eine instinktsichere Abwehr überzähliger Informationen. (Hans Kasper)
Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter. (Thomas von Aquin)
Du sollst Dich nicht nach einer vollkommenen Lehre sehnen Sondern nach einer Vervollkommenung deiner selbst. (Hermann Hesse)
Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind. (La Rouchfoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680)
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt. (Joseph Rudyard Kipling, engl. Erzähler, 1865-1936)
Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, daß er ein Narr ist. (Shakespeare, Wie es euch gefällt)
Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. (Niccolo Machiavelli, ital. Politiker u. Schriftst., 1469-1527)
Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen. (Karl Marx, dt. Phil. & Sozialökonom, 1813-1883)
Alles, was uns wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben. Nur das Überflüssige kostet viel. (Axel Munthe, schwedischer Schriftsteller, 1857-1949)
In neunundneunzig von hundert Fällen lohnt es sich nicht, ein Ding aufzubewahren. Es nimmt nur Raum fort, belastet dich; hast du schon gemerkt, daß du nicht die Sachen besitzt, sondern daß sie dich besitzen ? (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein. (Albert Einstein)
Für den Dichter ist die Perle eine Träne aus dem Meer, für den Orientalen ein erstarrter Tautropfen, für die Damen ist sie ein Schmuck, den sie an Finger, Hals oder Ohr tragen. Für den Chemiker jedoch ist sie ein Gemisch aus Phosphat und Kalziumkarbonat mit etwas Gelantine. Und für den Biologen ist sie einfach eine krankhafte Sekretion des Organs, das in gewissen zweischaligen Muscheln Perlmutt produziert. (Jules Verne, frz. Schriftsteller, 1828-1905, 20.000 Meilen unter dem Meer)
Wenn die Geschichte der anthropologischen Forschung irgendetwas bestätigt, so sind es die Fehler, die von Forschern begangen werden, wenn sie menschliche Verhaltensweisen im Rahmen fremder Kulturen in Kategorien interpretieren, die sie unkritisch aus ihrem begrenzten persönlichen Leben abstrahieren. (E. Nagel, dt. Soziologe)
Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewißheit ist eine absurde. (Voltaire, franz. Schriftsteller, 1694-1778)
Eine der erstaunlichsten Erscheinungen ist, daß man sich einbildet, von abhängigen Menschen unabhängige Meinungen erwarten zu dürfen. (Sigmund Graff, dt. Bühnenschriftsteller, 1898-1979)
Der Arzt verbindet nur deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum, sooft du kannst. (Paracelsus, dt. Arzt, 1493-1541)
Selbst wenn alle Fachleute einer Meinung sind, können sie sehr wohl im Irrtum sein. (Bertrand Russell, engl. Mathematiker u. Philosoph, 1872-1970)
Versuchungen sind wie Vagabunden: Wenn man sie freundlich behandelt, kommen sie wieder und bringen andere mit. (Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)
Heutzutage kennen die Leute vor allem den Preis und nicht den Wert. (Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
Mit dem Wort ‘Zufall’ gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck. (Laplace, frz. Astronom u. Mathematiker, 1749-1827)
Jedes Problem erlaubt zwei Standpunkte: unseren eigenen und den falschen. (Channing Pollock, amerikan. Dramatiker, 1880-1937)
Wenn Arbeiten reich macht, müssten die Mühlen den Eseln gehören.
Ein Buch ist ein Spiegel, aus dem kein Apostel herausgucken kann, wenn ein Affe hineinblickt. (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742-1799)
Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen. (Heinrich Heine, dt. Scchriftsteller, 1797-1856)
Ich habe geweint, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich einen traf, der keine Füße hatte.
Gesundheit? – Was nützt einem Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist? (Theodor Adorno, dt. Philosoph u. Soziologe, 1909-1969)
Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden. (Nicolas de Chamfort, französischer Schriftsteller, 1741-1794)
Die Friedhöfe sind voll von Menschen, die sich zeit ihres Lebens für unentbehrlich hielten.
Mancher lehnt eine gute Idee bloß deshalb ab, weil sie nicht von ihm ist. (Luis Bunuel, span. Regisseur, 1900-1983)
Die Werbung schenkt uns neue Bedürfnisse und nimmt uns Stück für Stück die eigene. (Iring Fetscher, dt. Politologe, *1922)
Keine Schneeflocke in der Lawine wird sich je verantwortlich fühlen. (Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker, 1909-1966)
Psychiater unterscheiden sich von den Verrückten nur durch die Ausbildung. (Alexander Roda Roda, ungar. Schriftsteller, 1872-1945)
Eine eigene Meinung ist ein Luxus, den sich nicht viele Menschen leisten. (Alfred Polgar, österr. Schriftsteller u. Kritiker, 1873-1955)
Es ist leichter, zum Mars vorzudringen, als zu sich selbst. (Carl Gustav Jung, schweizer. Psychiater, 1875-1961)
Wer ohne die Welt auszukommen glaubt, irrt sich. Wer aber glaubt, daß die Welt nicht ohne ihn auskommen könne, irrt sich noch viel mehr. (Francois de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)
Solange sich ein Mensch einbildet, etwas nicht tun zu können, solange ist es ihm unmöglich, es zu tun. (Baruch de Spinoza, niederl. Philosoph, 1632-1677)